14. Mai, 2006

ATTAC Report Diese Woche



Gedankenkontrolle in Ihrer Musik
(Abschrift)

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mp3 / 5:00 Min. / 1,5 MB
(in Englisch)
Eine wachsende Bundesuntersuchung deckt heimliche Abbezahlungen auf, die die Musik, der Sie zuhören und kaufen, beeinflussen. Die “Spitzen 40” Liste könnte mehr Meinungskontrolle als Wirklichkeit sein.

Hallo, ich bin Ihr Gastgeber, Boruch Ellison, und dies ist “ATTAC Report Dieser Woche”, der 14. Mai, 2006.


Falls Sie erstaunt waren, was hinter der scheinbaren ansteigenden Popularität von Rap oder Hip-Hop, der Gangster-Kulturmusik ist, die mehr schlagendes Klopfen als Melodien charakterisiert, sind Sie nicht allein. Viele Menschen kommen in die Versuchung, das Radio abzustellen eher als gezwungen zu sein, der Musik, die sie nicht leiden können, zuzuhören.

Aber nun entdeckten Bundesautoritäten einen verborgenen Faktor, der die “Spitzen 40” Tabellen beeinflußt: Seit Jahren bestechen Aufnahmegesellschaften Rundfunkstationen, solche Lieder zu ändern, die sie spielen, und deshalb, welche in die Liste als populärer eingetragen werden.

Was macht Madonna oder Celine Dion populär? Warum erhalten die Rolling Stones oder U2 so viel Aufmerk­samkeit? Es könnte weniger mit der Qualität ihrer Musik zu tun haben als dem Gruppendruckeffekt. Einfach gesagt, die meisten Menschen hören zu denselben und kaufen dieselben Alben wie ihre Feunde. Ein Album, das populärer scheint oder mehr öffentliche Ausstellung erhält, wird gekauft, anstatt ein anderes, das eine höhere Qualität ist. Wie der Herdeeffekt sich zeigt, fängt der typische Verbraucher eigentlich an zu glauben, daß er das kaufte, was er vorzieht, und es dauert nicht lange, bis eine kulturelle Illusion in der Seele der Menschen herrscht.

Der Herdeeffekt kann von der Musikindustrie manipuliert werden. Eine Untersuchung im letzten Jahr von dem Büro des Generalstaatsanwaltes in New York, entdeckte, daß Aufnahmefirmen bestimmen, welche Lieder und Alben Sie denken Sie mögen. In was bekannt ist als der “Payola” Skandal, erhielten Betriebsleiter der Rundfunkstationen und Betreuer der Schallplattensendungen seit Jahren Eintrittskarten für Konzerte, Laptopcomputer, großschirmige Plasmafernseher, Pauschalreisen, und sogar Gelegenheiten zum Sozialisieren mit musikalischen Stars wie Celine Dion. Aber diese Geschenke waren nicht frei; im Austausch hatten die Rundfunkstationen auserwählte Lieder im Radio zu übertragen, öfter als die meisten Zuhörer eigentlich wollten, und sie sogar während Hauptzeiten zu spielen.

Aufnahmegesellschaften und Förderer haben andere Techniken, künstliche “Hits” zu erschaffen. Gefälschte Anrufer werden bezahlt, um Stationen immer wieder anzurufen und bitten um Lieder, die andernfalls nicht populär sein würden. Bezahlte Reklame wird auch gebraucht, um die Anzahl von gewissen Lieder aufzublähen.

“Payola”-Bestechung geht zurück zum Anfang des Radios in den 1930ern und oft umfaßte Auszahlungen mit Geld, Drogen, oder Prostituierten. Das Problem wuchs so groß, daß der Kongreß in 1960 ein Gesetz gegen “Payola” genehmigte. Aber der Generalstaatsanwalt in New York sagt nun, daß sich nichts geänder that. Mit seinen eigenen Worten, “Es ist allgegenwärtig. Es treibt die Industrie. Und es ist verkehrt. Es reicht bis auf die Spitze der Industrie, an der Radioseite und an der Etikettenseite”.

Seine Untersuchung fand systematische Bestechung des Radios, nicht nur in kleinen Firmen, sondern in den Spitzenkorporationen, einschließlich Sony BMG und ihre populären Etiketten, wie Epic Records, Columbia Records, und Sony Urban, so wie auch ihre Konkurrenz — Universal Music, EMI, und Warner Music.

Die Manipulation der populären Musik wird nicht soviel für Geld wie für prokommunistische politische Propaganda gemacht. Der FBI Direktor, J. Edgar Hoover, bezeugte in 1961, daß die Kommunistische Partei im Untergrund, die Anordnungen von der Sowjetunion nimmt, weit Radio, Fernsehen, und andere Industrien infiltrierte für die Absicht von Meinungskontrolle und kulturellem Kampf. Die Musikindustrie, unter diesem umstürzlerischen Einfluß, künstlich beförderte solche Musiker wie Pete Seeger und Woody Guthrie, beide Mitglieder der Kommunistischen Partei, so wie auch die Beatles, die zugestandermaßen Marxisten waren, und die Rolling Stones, dessen Leitsinger, Mick Jagger, ein trainierter Agent der Fabian Sozialistischen Bewegung war.

Die Industrie gebraucht unablässig “Payola”, um die Karriere der Musiker aufzubauen, die die linksgerichtete Politik, Unsittlichkeit, Drogen, und Gangs befördern. Sogar die “mäßigsten” Singer befördern eine selbstsüchtige, “ich zuerst”, vergnügungsbesessene Mentalität.

Das nächste Mal, wenn Sie ein Album kaufen, überlegen Sie vielleicht nochmals, ob es wirklich Ihre Wahl ist — oder eine gefährliche Illusion.

Vielen Dank für das Zuhören. Von uns Allen von dem ATTAC Report, auf Wiederhören.

(“ATTAC Report Diese Woche” ist erhältlich am www.ATTACReport.com.)